UNTERNEHMEN - Landkreis Goslar und Landkreis Wolfenbüttel



A


Assmann Reisen GmbH

Assmann Reisen GmbH - Logo Assmann Reisen GmbH
Hahnenkleer Straße 43
38685 Lautenthal
Tel.
Fax
05325 - 4262
05325 - 4225
Webseite der Assmann Reisen GmbH


Geschichte der Assmann Reisen GmbH

Die Familie Assmann geht als ein Reiseanbieter auf, der seine Geschäftsstelle in der ruhigen Bergstadt Lautenthal im Oberharz verwurzelt hat.
Eigens ausgearbeitete Ausflugsziele von Vereinen und Schulen wie Urlaube in Europa von einen bis mehreren Tag(en) aus dem hauseigenen Reiseprogramm werden mit ausgestatteten Reisewagen von dem Hersteller 'Volvo' bereist.
Des Weiteren kann der Assmann Reisen GmbH in Linienbussen zugestiegen werden; sie verkehren im Auftrag der 'HarzBus GbR'.
Davor fuhren die Wagen des Unternehmers langjährig als Subunternehmer der 'Regionalbus Braunschweig GmbH - Betriebsstelle Goslar'.

FAHRZEUGLISTE - ASSMANN REISEN GMBH


B

Reisedienst Bokelmann KG

Reisedienst Bokelmann KG - Logo Reisedienst Bokelmann KG
Lindenplan 3
38640 Goslar
Tel.
Fax
05321 - 38360
05321 - 383629
Webseite der Reisedienst Bokelmann KG


Geschichte der Reisedienst Bokelmann KG

Vor über 60 Jahren, im Jahr 1952, ging der Wunsch von Ferdinand Bokelmann in Erfüllung: Der Start in die Selbstständigkeit mit einem VW-Bus, womit er als 'Taxi' fuhr. Die Töchter schmissen den Laden, ein Jahr später machte Ferdinands Frau Elizabeth ihren Omnibusführerschein.
Das Jahr 1960 stand für den Umzug zunächst in den Hohen Weg, daraufhin in den heutigen Betriebsstandort Lindenplan. Ab 1968 fuhren Elizabeth und Ferdinand Bokelmann Fahrten für behinderte Menschen in die jeweiligen Einrichtungen der Lebenshilfe.
Im September 1982 wurde am Marktkirchhof 1 ein eigenen Reisebüro eröffnet, wodurch das Reisesortiment um Auto-, Flug- und Schiffsreisen erweitert und vorgestellt wurde.
Mit der Gründung einer Kommanditgesellschaft im Jahr 1989 wurde der Sohn Norbert Bokelmann als Geschäftsführer bestellt.
Im gleichen Jahr wurde dem Unternehmen eine Autovermietung
(InterRent-Europcar) als Agentur angegliedert.

Aus einem kleinen Familienbetrieb entwickelte sich ein Unternehmen, welches sich mit einigen Fahrzeugen in seinen Unternehmensbereichen behaupten kann.

FAHRZEUGLISTE - REISEDIENST BOKELMANN KG


H

HarzBus GbR

HarzBus GbR - Logo HarzBus GbR
Schlackenstraße 16
38723 Seesen OT Rhüden
Tel.
Fax
05321 - 5182780
05321 - 5182789
Webseite der HarzBus GbR


Geschichte der
HarzBus GbR

Hinter den Namen 'HarzBus GbR' steht ein Zusammenschluss aus Busunternehmungen, die sich um die UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Goslar für die Nachfolge des regionalen Überlandverkehrs beworben hatten.
Im Wesentlichen resultierte dies aus Neuausschreibung, die die 'Regionalbus Braunschweig GmbH' hat beantragen lassen, da die Einschätzung über die Rentabilität der betroffenen Fahrten sich als problematisch herausgestellt hatte.
Die Bewerber, die teilweise schon bekannten Betriebe Pülm Reisen GmbH aus Seesen, Reisebüro Schmidt GmbH aus Wolfenbüttel sowie die Verkehrsbetriebe Bachstein GmbH aus Hornburg konnten erfolgreich die Konzession mit Wirksamkeit zum 1. April 2019 für sich erlangen.
Die Büroräume sind an der Adresse der Pülm Reisen GmbH untergebracht.
Seither wird die Beförderung von den drei benannten Firmen fortgeführt,
die allerdings auch Fahrten an Subunternehmer abgegeben hatten.
Jedoch nicht an den Vorbesitzer, die Regionalbus Braunschweig GmbH -
Betriebsstelle Goslar. Sie hat sich entschieden, sich aus dem Gebiet zurückzuziehen.
Ihr Tätigkeitsbereich hat sich auf die Umgebung des Landkreis Wolfenbüttel und dem kreisfreien Oberzentrum Salzgitter-Bad reduziert, dessen Linienverläufe über die umgesiedelte Betriebsstätte Baddeckenstedt aufgebracht wird.

In den tiefsten Wäldern des Nationalparks Harz hat der Luchs seinen Lebensraum - mit dem neuen Slogan im Mai 2021 'Für Mensch und Region' und der Veranschaulichung der Tiergattung projiziert die Gesellschaft sinnbildlich das Verkehrsareal, worin die HarzBus GbR beheimatet ist.
Das 'Achtermann'-Gebäude in Goslar, namentlich stellvertretend für die dritthöchste Gebirgserhöhung im Gebiet, beherbergt das Servicecenter, eine Anlaufstelle zur persönlichen Beratung.

Die abgebildete Fahrzeugliste gibt einzig einen Einblick auf die Fahrzeuge,
die unter der gemeinsam gegründeten Gesellschaft das Liniennetz ausrichten.
Daher möchten wir daher hindeuten, dass die Liste nur ein Ausschnitt dessen aufzeigt, die auf den Fuhrpark der Firmen Reisebüro Schmidt GmbH und der Verkehrsbetriebe Bachstein GmbH herzuleiten ist.
Direkt unter dieser Auflistung finden Sie den gesamten Fuhrpark der Pülm Reisen GmbH.

Wir danken den 'HarzBus GbR'-Betriebsleiter Herrn Heiko Meier, der uns die Berechtigung an der Ausstellung der Übersicht und der Bildelemente erteilt hat.


FAHRZEUGLISTE - HARZBUS GBR


P

Pülm Reisen GmbH

Pülm Reisen GmbH - Logo Pülm Reisen GmbH
Schlackenstraße 16
38723 Seesen OT Rhüden
Tel.
Fax
05384 - 96060
05384 - 960660
Webseite der Pülm Reisen GmbH


Geschichte der Pülm Reisen GmbH

Einstweilen im Güternahverkehr beschäftigt, schon vier Jahre später veränderte sich der Gedanke ein Reise- und Verkehrsunternehmen zu etablieren.
Den Ursprung für die Entwicklung zeugte Gründer Karl Pülm 1945 mit Aufschwung,
sodass in dritter Familiengeneration die Inhaber Carsten und Stefan Pülm
das Reise- und Liniengeschäft weiter ausbauen.

Der Hauptschwerpunkt liegt im Reisegeschäft, Reisebüros in Seesen und Hildesheim wurden bezogen.
Im öffentlichen Personennahverkehr hat das Busunternehmen einige Liniengenehmigungen im Raum Bockenem - Seesen - Bad Gandersheim vorliegen.
Dazu ist die Pülm Reisen GmbH Gesellschafter sowohl an der vorzeitigen
'Verkehrsgesellschaft Osterode am Harz mbH' Ende 2008, später
'Verkehrsgesellschaft Südniedersachsen mbH', nebst der Weihrauch Uhlendorff GmbH, als auch an der 'HarzBus GbR', vereinigt mit den Firmen Reisebüro Schmidt GmbH und der Verkehrsbetriebe Bachstein GmbH.
Vereinigt sind sie Auftraggeber im Goslarer Umland.
Weiterhin ist die Pülm Reisen GmbH von 2009 an Auftragnehmer in der Verbundsregion Braunschweig, respektive im Verkehrsraum Peine, für die Peiner Verkehrsgesellschaft mbH.
Zugleich fährt das Omnibusunternehmen im Auftrag der Lammetal-Werkstätten Lamspringe GmbH an der Seite vom Reisedienst Arnim Sowada und
der Weihrauch Verkehrsgesellschaft mbH Alfeld.

Im Fernverkehr bringt die Firma Pülm Reisende auf der 'MeinFernbus', nachfolgend 'FlixBus'-Linie auf der Strecke Goslar Magdeburg Berlin zu Ihrem Fernziel.

FAHRZEUGLISTE - PÜLM REISEN GMBH


R

RBB Südniedersachsen GmbH Betriebsstelle Baddeckenstedt
Abkürzung: RBB

Deutsche Bahn AG - Regionalbus Braunschweig GmbH Suedniedersachsenbus - Logo Regionalbus Braunschweig GmbH
Niederlassung Mitte - Betriebsstelle Baddeckenstedt
Heinrich-Nordhoff-Straße 10
38271 Baddeckenstedt
Tel.
Fax
-
-
Webseite der Regionalbus Braunschweig GmbH - Niederlassung Mitte


Geschichte der RBB Südniedersachsen GmbH Betriebsstelle Baddeckenstedt Abkürzung: RBB


Die Betriebsstelle Baddeckenstedt durchquert Linienumläufe im Verkehrsgebiet von Salzgitter-Bad und Wolfenbüttel, die nicht von der ursächlichen Unrentabilität eigenwirtschaftlicher betriebener Linien im Raum Goslar betroffen waren.
Sie veranlassten die Verdringung der RBB Südniedersachsen GmbH - Betriebsstelle Goslar zu einem Umzug an den neuen Verwaltungsort.
Die Neukalkulation der harzerischen Fahrten als auch die nur zu einem Drittel autonom durchgeführten Verkehre erwirkte die Abnahme zum 1. April 2019
durch die Gemeinschaft der 'HarzBus GbR', die sich aus den Busunternehmen
Pülm Reisen GmbH aus Seesen, Verkehrsbetriebe Bachstein GmbH aus Hornburg und der Reisebüro Schmidt GmbH aus Wolfenbüttel zusammensetzt.

FAHRZEUGLISTE - REGIONALBUS BRAUNSCHWEIG GMBH BETRIEBSSTELLE BADDECKENSTEDT



S

Stadtbus Goslar GmbH

Stadtbus Goslar GmbH - Logo Stadtbus Goslar GmbH
Stapelner Straße 6
38644 Goslar
Tel.
Fax
05321 - 5530
05321 - 553144
Webseite der Stadtbus Goslar GmbH


Geschichte der Stadtbus Goslar GmbH

Am Dienstag, den 08. Juni 1929, wurde in der Magistratssitzung über einen Stadtverkehr in Goslar nachgedacht. Am 12. Februar 1929 hielt der Magistrat die Ausgestaltung eines Kraftverkehrs nicht für möglich. Erst am 29. Juni 1937 führte Oberbürgermeister Droste aus, dass die Entwicklung der Stadt einen fahrplanmäßigen Stadtverkehr innerhalb des Stadtgebietes erforderlich macht. Es sei geplant, mit zwei bis drei Fahrzeugen drei Verkehrslinien einzurichten. Ein Einheitstarif von 0,20 Reichsmark wird vorgeschlagen und die Finanzierung als erste Rate von 30.000,00 Reichsmark vorgesehen.

Am 30. Juni 1937 berichtet die Goslarsche Zeitung im Artikel "Omnibusverkehr in der Stadt" über dieses Vorhaben. Infolgedessen wird am 01.10.1937 der Ortslinienverkehr in der Reichsbauernstadt mit der Verbindung Bahnhof über Mauerstraße - Breites Tor - Fliegerhorst und zurück hergestellt. Die Genehmigung wurde über 10 Jahre erteilt. Zu diesem Zeitpunkt besaß die Stadt Goslar noch keine eigenen Omnibusse; die Firma Henschel aus Kassel hatte einen Leihbus zur Verfügung gestellt.

Die wichtigste Sitzung für die Entwicklung des Verkehrsbetriebes fand am 29. Oktober 1937 statt. Es wurde die Wagenbeschaffung, der Antrieb durch Holzgas oder flüssigen Treibstoff, der Linien- und Fahrplan, die Farbe der Fahrzeuge sowie verschiedene Einzelheiten geprüft. Angebote wurden von der Firma Büssing, Braunschweig, und der Firma Henschel, Kassel, eingeholt. Letztlich wurden zwei Henschel bestellt, weil sie schneller lieferbar waren. Die Wagen 1 und 2 wurden am 12. April 1938 zugelassen.

Ab 19. April 1938 kam die Linie Bauernholz (Oker, Bahnhof) - Bergwerk (Rammelsberg) dazu. Wagen 3 wurde am 27. Juli 1938 zugelassen. Der Kaufpreis betrug 29.336,20 Reichsmark. Das Fahrgestell kam ebenfalls von Henschel, der Aufbau wurde von der Firma Kathe aus Halle (Saale) verarbeitet. Täglich nutzten rund 1.000 Fahrgäste den Bus. Die Bevölkerung war stets zufrieden, trotz kleiner Mängel. Der Haushalt 1939 ist mit 3.868.500,00 Reichsmark ausgeglichen. Nach den Bestimmungen der Eigenbetriebsverordnung vom 21. November 1938 wurden das Wasserwerk und der Kraftwagenbetrieb aus dem Haushaltsplan der Stadt genommen. Ein Wirtschaftsplan nach kaufmännischem Prinzip wurde aufgestellt. Am 11. Mai 1939 berichtet die Goslarsche Zeitung über Verbesserungen im Linienverkehr der Linien A und B. Teilweise wurden im Plan ausgewiesene Fahrten mit zwei bis drei Bussen bewältigt. Inzwischen hatte der Goslarer Verkehrsbetrieb fünf Henschel-Omnibusse zur Verfügung.

Dann kam der Zweite Weltkrieg. Am 27. August 1939 sprach man von "Betriebseinschränkungen". Am 28. August 1939 wurden die Wagen 1, 2 und 4 requiriert. Von 20 Fahrern wurden 10 zur Wehrmacht eingezogen. Der Fahrplan vom 15. Mai 1939 wurde praktisch aufgehoben. Die Linie A wurde ganz eingestellt, die Linie B wurde auf die Verbindung Schuhhof zum Bergwerk beschränkt. Mit einem privaten Bus wurde die Linie Bauernholz - Schuhhof bedient. Später half die Stadt Göttingen mit einem Leihbus aus. 1940 standen zwei eigene Wagen (Nummer 3 und 5) sowie zwei Mietwagen zur Verfügung. Die Lage verschlechterte sich zunehmend; 1944 wurde auch noch der Bus 5 nach Westdeutschland abgegeben. Am 10. April 1945, nach Besetzung durch die Amerikaner, kam es zur totalen Betriebseinstellung.

Am 23. Januar 1946 fuhr der erste Linienbus - wahrscheinlich Wagen 3 - wieder zwischen Bauernholz - Ginsterbusch und Schuhhof. 1947 fand man den abgegebenen Bus 5 im Westen sehr ramponiert und ohne Räder wieder. Er wurde per Bahn nach Goslar geschafft und wieder aufgemöbelt. Im Oktober 1949 wurde die Haltestelle "Oker Kirchenbrücke" eingerichtet. Ab dem 01. November 1949 erschien auch die Goslarsche Zeitung wieder. Am 12. Januar 1952 kamen die ersten Busse zum neuen Betriebshof in die Okerstraße 40. Es bestanden zwölf Unterstellmöglichkeiten, davon vier Plätze mit Arbeitsgruben und eine Reparaturwerkstatt. Eine eigene Tankstelle für städtische Fahrzeuge befand sich auf dem Betriebshof. Die offizielle Einweihung fand am 25. Februar 1952 mit einer kleinen Feier statt. Durch die rege Bautätigkeit in Jürgenohl wuchs der Verkehrsbetrieb der Stadt Goslar unaufhörlich und erreichte den Höhepunkt seiner Blütezeit im Jahre 1965. In diesem Jahr wurden annähernd 5 Millionen Fahrgäste befördert. Die Fahrten zwischen der Innenstadt (Schuhhof / Markt) und Jürgenohl erhöhten sich in jener Zeit von täglich 100 bis auf 125 Fahrten. Die Jahres-Kilometerleistung ging ab 1952 steil bergauf von 170.000 km bis auf 900.000 km in den Jahren 1965 bis 1976. Die Stadtbusflotte wuchs in diesen Jahren auf stattliche 25 Fahrzeuge.

Kurz notiert:
16.11.1964: Einführung von 2 Buslinien in Jürgenohl:
Linie A: ab Achtermann über Heinrich-Pieper-Straße, Königsberger Straße, Breslauer Straße und Marienburger Straße zur Endstation Bromberger Straße;
Linie B: ab Achtermann über Heinrich-Pieper-Straße, Berliner Allee, Feldstraße und Marienburger Straße ebenfalls zur Endstation Bromberger Straße (bereits ab 1965 wurden erste Fahrten in das damalige Neubaugebiet Kramerswinkel geführt).
09.02.1975: Einführung des gegenläufigen Ringverkehrs in Jürgenohl und Kramerswinkel (Linien A und B). Trotz laufender Modernisierung des Fuhrparks und Optimierung des Fahr- und Linienplans gingen die Fahrgastzahlen in den folgenden Jahren kontinuierlich zurück.
Der 1952 eingeweihte Betriebshof bestand bis 1982.

Am 22. Februar 1978 berichtete die GZ über die Planung eines neuen Betriebshofes in der Baßgeige für den Verkehrsbetrieb und dem Wasserwerk, da die Feuerwehr aufgrund der beengten Verhältnisse in der Altstadt (Marstallstraße) ihr neues Domizil in der Okerstraße 40 aufschlagen wollte. Der Umzug in die Baßgeige erfolgte am Samstag, dem 06. November 1982. Die offizielle Übergabe fand nach 1 1/2-jähriger Bauzeit am Freitag, 26. November 1982 statt. Das Wasserwerk der Stadt Goslar kam 1984 zu den Nordharzer Kraftwerken (NKW). Deren Halle auf dem Betriebshof wurde im selben Jahr komplett verkauft. Hier ist seitdem ein Betrieb zur Herstellung von Kunststoffteilen für die Autoindustrie beheimatet.
Am 01. November 1984 zog die damalige Deutsche Bundesbahn mit ihren roten Omnibussen zusammen mit den ein Jahr zuvor vom Postreisedienst übernommenen gelben Bussen als Untermieter bei den Stadtwerken ein. Aus den Bahnbussen wurde ab 01.11.1989 die 'Regionalbus Braunschweig GmbH (RBB)'; der 1984 vollzogene Zusammenschluss bestand jedoch stets bis in das Jahr 2019, so dass das Betriebsgelände effektiv genutzt wurde. Ende 1978 wurden die ersten beiden Häuser im Neubaugebiet Ohlhof bezogen. Der neue Stadtteil wuchs rasch, so dass auch hier der Stadtbus nicht lange auf sich warten ließ.

Kurz notiert:
07.07.1980: Erste Omnibusse nach Ohlhof (Linie F) (heute ist der Stadtteil - inzwischen auch verbunden mit Gut Ohlhof - ein fester Bestandteil des Fahrplans);
29.03.1984: Erstmals Linienführung von Ohlhof über Jürgenohl bis ins Stadtzentrum über Zehntstraße, Jakobikirchhof und Petersilienstraße zum neu eröffneten C & A - Bekleidungshauses (Haltestelle "Pressehaus" / Linie F);
01.04.1987: Beginn des Linienverkehrs nach Hahndorf (Linie G, später Linie D);
11.08.1991: Beginn des Linienverkehrs über Hahndorf nach Jerstedt (Linie D).
Der Linienast musste jedoch nach rund 2 1/2 Jahren wegen zu geringer Fahrgastzahlen wieder eingestellt werden.

Am 18. Dezember 1988 um 0.22 Uhr befuhr der letzte fahrplanmäßige Stadtbus, der Wagen 80 (Linie B über Kramerswinkel und Jürgenohl nach Hahndorf), den Bahnübergang Hildesheimer Straße am Goslarer Bahnhof. Danach blieben die Schranken für den Autoverkehr geschlossen. In den folgenden Jahren entstand hier eine Fußgängerunterführung. Seit dieser Zeit sind linientechnisch die Kernstadt und die Stadtteile Jürgenohl, Kramerwinkel und Hahndorf nur über den Umweg durch die neue Bahnunterführung am alten Friedhof verbunden.

Zu dieser Zeit wurde mit Wagen 90 die neue Generation der Linienbusse ('Standard II') bei den Stadtwerken eingeführt. 1991 wurden sukzessive die Omnibusse 90 bis 95, die noch mit einem automatischen Zielfilmband geliefert wurden, mit neuer Matrix-Anzeige, einer Haltestellenansage und -anzeige ausgestattet. Die bei Fahrplanwechseln bisher aufwändigen Umbauarbeiten der Rollzielbänder entfielen, die Anzeigen wurden nur noch per PC über einen Stick geändert. Was heute in einer Stunde geschieht, war früher eine Arbeit von zwei halben Tagen. Heute sind alle Omnibusse der Stadtbus Goslar GmbH mit dieser, natürlich dem Stand der Zeit entsprechenden Matrix ausgestattet.

Ab 1997 wurden nur noch Niederfluromnibusse angeschafft. Der erste KOM dieser Art war Bus 104, ein Mercedes O 405 N2. Dieser ersetzte den Wagen 89, der am 10.06.1997 einen Totalschaden erlitt. Bei diesem unverschuldeten Unfall seitens der Stadtwerke entstand ein hoher Sach-, aber kein Personenschaden. Seit dem Jahr 1999 wurden mit Wagen 105 bis heute zum aktuellen Wagen 130 die neueste Generation von Stadtbussen angeschafft. Diese Niederflurbusse der dritten Generation haben im Vergleich zu den Hochbodenwagen keine Ein- oder Ausstiegsstufen. Die Fahrzeuge verfügen auch über ein sogenanntes "Kneeling", das ein Absenken der Türseite bis auf Bordsteinhöhe ermöglicht. Ein voll ausgestatteter Linienbus kostet heute inzwischen mehr als 200.000,00 Euro.

Auf politische Initiative wurden mit Wagen 108 bis 110 drei Midibusse von MAN mit einem Aufbau der Fa. Göppel beschafft. Dieses Konzept hat sich nicht bewährt, da die Fahrzeuge nur auf speziellen Linien eingesetzt werden konnten. Bus 108 ist aus diesem Grund im Jahre 2007 nach nur 8 Jahren veräußert worden. Die Wagen 109 und 110 haben im September 2008 das gleiche Schicksal erlitten. Der Busbestand wird von ehemals 25 Fahrzeugen in den 60er und 70er Jahren auf ca. 17 Wagen reduziert werden.
Am 01. Januar 2002 trat der Verkehrsbetrieb dem 'Verbundtarif Region Braunschweig' bei, so dass in der gesamten Region von Braunlage im Süden bis in den Kreis Gifhorn im Norden sowie Bad Harzburg im Osten und Peine im Westen der Fahrgast mit einem einzigen Fahrschein das gesamte Gebiet bereisen kann. Zu diesem Zeitpunkt wurden auch verbundgerechte 3-stellige Liniennummern eingeführt.
Die seit 1964 bzw. 1976 gültigen Linienbuchstaben hatten damit leider ausgedient.

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und die Kosten nachhaltig zu senken, wurde der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke zunächst restrukturiert und am 29. März 2007 in die Stadtbus Goslar GmbH ausgegliedert. Im Oktober 2012 konnte das 75-jährige Jubiläum gefeiert werden. Mit Fahrplanwechsel im Dezember 2014 wurde ein völlig neues Liniennetz eingeführt, das dem Stadtbus weiter steigende Fahrgastzahlen beschert hat.

Aus dem Kraftwagenbetrieb der Reichsbauernstadt Goslar ist in der knapp 85-jährigen Geschichte eine den heutigen Ansprüchen erforderliche Stadtbus Goslar GmbH geworden.
Es ist zu wünschen, dass diese Maßnahme mit all den erforderlichen und zum großen Teil schon erfolgten Einsparungen ein Weiterbestehen des Stadtbusses in Goslar ermöglicht.
Für die Zukunft die besten Wünsche für den Stadtbus Goslar!
Verfasser: Werner Kraus, Vienenburg.

FAHRZEUGLISTE - STADTBUS GOSLAR GMBH


StePo-Reisen e.K.

StePo-Reisen e.K.
Inhaber Stefan Polenz
Thaleweg 9
38723 Seesen
Tel. 05381 - 9406554
Webseite der StePo-Reisen e.K.


Geschichte der StePo-Reisen e.K.

Die Ambition, eigenverantwortlich einen Verkehrsbetrieb zu konstituieren und einen Omnibus zu besitzen, erörterte
Stefan Polenz in einer phasenweisen Dokumentation, die seine bezeichnende Laufbahn dorthin bezeugt.
Als derweil ausgelernter Industriemechaniker und begeisterter Fußballsympathisant eines regionalen Bundesligisten beabsichtigte Stefan Polenz, die gesellschaftliche Anreise zu den Spielen mit einer stets vergrößernden Fahrgemeinschaft,
die sich abermals einen Neun-Sitzer charterte, mit sämtlichen Anhängern zu bewahren.
Voller Inbrunst konnte nach dem Einverständnis bei seinem beschäftigten Arbeitgeber das gestaffelte Projekt nachdrücklich angepeilt werden, nebenberuflich seine Vita als Eigentümer eines Reisebusses zu schreiben. Eifrigkeit erwies Polenz in einem 150-stündigen Fahrschullehrgang zum qualifizierten Berufskraftfahrer, woraufhin er die elementare Genehmigungsurkunde für den Gelegenheitsverkehr mit Kraftomnibussen bei der Stadt Goslar einreichen konnte. Amtliches kaufmännisches Fachwissen trainierte sich Polenz in der IHK-Prüfung zum Technischen Fachwirt an, die entsprechend der Schilderung jegliches Bemühen abforderte.
Ein sachliches Informationsgespräch mit der Generalverwaltung von dem Produzenten 'Setra' drückte aus, dass das finanzielle Risiko mit einem gebrauchten Omnibus adäquat bemessen wäre. Nach der Klärung wirtschaftlicher und behördlicher Angelegenheiten konnte emotional bewegt im März 2017 das erste Fahrzeug, ein Setra S 417 GT-HD, vereinbart abgeholt werden.
Ein Minivan, ein Niederflur-Stadtbus und ein länglicher Dreiachser stehen im Verhältnis der Beförderung von ebenso
Klein- wie Großgruppen und gebietsweisen Schienenersatzverkehren (SEV).
Die Benennung 'StePo-Reisen' kombiniert sich aus den beginnenden Namenszeichen des Betreibers.

FAHRZEUGLISTE - STEPO-REISEN E.K.